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„MaGusS“ - Entwicklung von Verfahren zur Herstellung von verbesserten Magnesiumgussbauteilen mittels Vorhersage und Nachweis der Trennmittelverteilung

Ziel des Kooperationsnetzwerks HybOM ist es, Magnesiumbauteile in besserer Qualität mit gleichzeitig niedrigeren Fertigungskosten herzustellen. Durch gezielten Einsatz von Trennmittel werden typische Gießfehler wie Poren, Lunker, starke Verunreinigungen durch Trennmittel reduziert. Dadurch lassen sich Bauteile später besser beschichten und verkleben (verbesserte Haftfestigekeit).

Die Oberflächenqualität von Magnesium wird stark durch den Druckgießprozess beeinflusst. Es wird eine Simulationssoftware (RWP) entwickelt, mit der die Trennmittelverteilung in Druckgussbauteilen vorhergesagt werden kann. Parallel wird ein Analyseverfahren entwickelt (JUBO), dass die reale Trennmittelverteilung in Bauteilen darstellt (CT-Beize). Durch die Anpassung des Trennmitteleinsatzes anhand der Vorhersage ist eine bessere Bauteilqualität möglich. Die Auswirkungen auf den Korrosionsschutz werden durch die magnesiumspezifischen Untersuchungen am IKS nachgewiesen.

Die Druckgießereien DGH und STIHL werden die entwickelten Verfahren in Kaltkammer-  und Warmkammer – Druckgussprozessen anwenden und Druckgussformen anhand der Simulationsergebnisse anpassen. Außerdem sind sie für die Variation des Trennmitteleinsatzes anhand der Simulation und durch die prozessbegleitenden Qualitätskontrollmethode nach JUBO zuständig. Chem-Trend wird die Projektpartner hinsichtlich zum Einsatz von Prozesschemikalien für den Druckgießprozess anwendungstechnisch beraten und betreuen und neue und am Markt etablierte Trennmittel zur Verfügung stellen.

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